Kurz gesagt: Eine 3-Meter-Markise kostet mit Montage meist zwischen 600 und 2.200 Euro. Eine einfache offene Gelenkarmmarkise mit Kurbel liegt am unteren Ende, eine elektrische Vollkassette mit Sensor am oberen. Die Montage selbst schlägt mit rund 200 bis 600 Euro zu Buche.
Drei Meter Breite ist die klassische Größe für Balkon, Dachterrasse und kleine Sitzplätze. Die Markise ist leicht genug, dass auch eine Handkurbel noch bequem funktioniert. Gleichzeitig reicht die Fläche für einen Tisch mit vier Stühlen im Schatten.
In diesem Ratgeber finden Sie Richtpreise für alle gängigen Bauformen, zwei Beispielrechnungen, die wichtigsten Preistreiber und alles, was Sie bei der Montage auf Balkon oder Terrasse beachten sollten.
Inhalt dieses Ratgebers
- Für wen eignet sich eine 3-Meter-Markise?
- Welche Arten von 3-Meter-Markisen gibt es?
- Was kostet eine 3-Meter-Markise mit Montage?
- Zwei Beispielrechnungen
- Was beeinflusst den Preis?
- Montage auf Balkon und Terrasse: darauf kommt es an
- Neigung, Wind und Regen
- Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf?
- So läuft der Kauf bei Markisen Dittmar ab
- Andere Größen im Vergleich
- Häufig gestellte Fragen
- Fazit zu den Kosten einer 3-Meter-Markise
Für wen eignet sich eine 3-Meter-Markise?
Eine Markise mit 3 Metern Breite passt typischerweise über Balkone, Loggien, kleine Terrassen, Hauseingänge und Fensterfronten. Der Ausfall, also wie weit die Markise ausfährt, liegt bei dieser Breite meist bei 2 bis 2,5 Metern. Daraus ergeben sich rund 6 bis 7,5 Quadratmeter Schatten.
Das klingt nach wenig, reicht aber für viele Situationen völlig aus. Auf einem typischen Balkon mit 1,5 bis 2 Metern Tiefe beschattet eine 3-Meter-Markise die gesamte Fläche. Auf einer kleinen Terrasse genügt sie für einen Bistrotisch oder eine Sitzgruppe mit vier Plätzen.
Wichtig ist der Sonnenstand. Bei einer Südterrasse steht die Sonne mittags hoch, der Schatten fällt fast senkrecht. Bei West- oder Ostlage scheint die Sonne flach unter der Markise hindurch. Dann hilft ein steilerer Neigungswinkel oder ein Volant-Rollo, das an der Vorderkante nach unten ausfährt.
Ein außenliegender Sonnenschutz wie die Markise hat dabei einen klaren Vorteil gegenüber Rollos innen: Er hält Sonne und Wärme ab, bevor sie durch die Scheibe ins Haus gelangen. Darauf weist auch die Verbraucherzentrale in ihren Tipps gegen Hitze hin.
Welche Arten von 3-Meter-Markisen gibt es?
Bei 3 Metern stehen Ihnen praktisch alle Bauformen offen. Die Unterschiede liegen vor allem im Schutz des eingefahrenen Stoffs und damit in der Lebensdauer.
Offene Gelenkarmmarkise: Die günstigste Bauform. Tuch und Mechanik liegen offen, deshalb eignet sie sich vor allem für überdachte Balkone oder geschützte Lagen unter einem Dachüberstand.
Halbkassettenmarkise: Ein Dach über der Tuchwelle schützt den eingefahrenen Stoff von oben vor Regen und Laub. Ein guter Mittelweg zwischen Preis und Schutz.
Vollkassettenmarkise: Im eingefahrenen Zustand verschwinden Stoff und Arme komplett im Gehäuse. Das schützt vor Schmutz, Vogelkot und Feuchtigkeit und verlängert die Lebensdauer deutlich. Optisch ist sie die ruhigste Lösung an der Fassade.
Balkon- und Klemmmarkise: Für Balkone, an denen nicht gebohrt werden darf. Die Markise wird zwischen Boden und Decke verspannt und lässt sich beim Auszug wieder abbauen.
Senkrechtmarkise: Keine Alternative, aber eine gute Ergänzung. Sie schützt seitlich oder an der Balkonbrüstung vor flacher Sonne und neugierigen Blicken.
Was kostet eine 3-Meter-Markise mit Montage?
Die folgenden Werte sind marktübliche Richtwerte für Markise und Montage. Aktionsrabatte sind nicht eingerechnet. Den verbindlichen Preis erhalten Sie nach dem Aufmaß.
| Ausführung (3 m Breite) | Markise | inkl. Montage |
|---|---|---|
| Offene Gelenkarmmarkise, Kurbel | ca. 400 bis 800 € | ca. 600 bis 1.300 € |
| Halbkassette, elektrisch | ca. 800 bis 1.400 € | ca. 1.000 bis 1.900 € |
| Vollkassette, elektrisch | ca. 900 bis 1.700 € | ca. 1.100 bis 2.200 € |
Optionen, die den Preis erhöhen:
- Funkmotor statt Kurbel: ca. 250 bis 500 €
- Wind- oder Sonnensensor: ca. 100 bis 300 €
- LED-Beleuchtung in Armen oder Kassette: ca. 300 bis 700 €
- Volant-Rollo an der Vorderkante: ca. 300 bis 600 €
- Deckenmontage oder Spezialkonsolen: ca. 50 bis 250 €
Bei 3 Metern ist die Kurbel noch eine echte Option. Wer die Markise täglich nutzt, greift trotzdem meist zum Motor. Das Ausfahren dauert Sekunden, und mit Windsensor fährt die Markise bei Böen selbstständig ein, auch wenn niemand zu Hause ist.
Zwei Beispielrechnungen
Wie sich die Preise in der Praxis zusammensetzen, zeigen zwei typische Fälle. Beide Beispiele sind Richtwerte und ersetzen kein Angebot.
Beispiel 1, Balkon in der Stadtwohnung: Offene Gelenkarmmarkise mit 3 Metern Breite und 2 Metern Ausfall, Kurbelbedienung, Acrylstoff in Uni-Farbe, Montage an der Betondecke. Die Markise kostet rund 600 Euro, die Montage rund 250 Euro. Gesamt etwa 850 Euro.
Beispiel 2, Terrasse am Reihenhaus: Vollkassette mit 3 Metern Breite und 2,5 Metern Ausfall, Funkmotor mit Handsender, Windsensor, gemusterter Acrylstoff, Montage an gedämmter Fassade mit Abstandsmontage. Die Markise kostet rund 1.500 Euro, Sensor und Befestigung rund 300 Euro, die Montage rund 400 Euro. Gesamt etwa 2.200 Euro.
Der Unterschied von über 1.000 Euro entsteht also nicht durch die Breite, sondern durch Bauform, Ausstattung und Wandaufbau.
Was beeinflusst den Preis?
Neben der Breite gibt es eine Handvoll Faktoren, die den Endpreis spürbar verändern. Wer sie kennt, kann gezielt sparen oder bewusst in Langlebigkeit investieren.
Ausfall und Bauform
Der Ausfall bestimmt die Länge der Gelenkarme und die Stoffmenge. Eine Kassette kostet mehr als eine offene Markise, hält aber länger, weil Stoff und Mechanik im Winter geschützt sind.
Stoffqualität
Spinndüsengefärbte Acrylstoffe sind farbecht und langlebig. Günstige Polyesterstoffe bleichen schneller aus. Spezialgewebe für Durchsicht oder Wasserdichtigkeit kosten Aufpreis. Muster und Uni-Farben liegen meist in derselben Preisgruppe.
Gestellfarbe
Weiß, Anthrazit und Silber sind bei den meisten Herstellern Standard. Sonderfarben nach RAL-Karte, etwa passend zu Fenstern oder Haustür, kosten Aufpreis und verlängern die Lieferzeit.
Montagesituation
Wand aus Beton oder Vollziegel ist unkompliziert. Wärmedämmverbundsystem, Hohlblockstein oder Deckenmontage brauchen spezielle Befestigungen. Bei Markisen Dittmar arbeiten wir dafür mit Befestigungstechnik von Würth, Hilti und Fischer.
Montage auf Balkon und Terrasse: darauf kommt es an
Bei kleinen Markisen ist die Montage oft anspruchsvoller als die Markise selbst. Ein paar Punkte sollten Sie vor dem Kauf klären.
Genehmigung: In Mietwohnungen braucht es in der Regel die Zustimmung des Vermieters. In Eigentumswohnungen gehört die Fassade meist zum Gemeinschaftseigentum. Dann entscheidet die Eigentümerversammlung, oft auch über Stofffarbe und Gestellfarbe, damit das Haus einheitlich bleibt.
Befestigungsfläche: Ist über dem Balkon eine Betondecke, wird die Markise meist an der Decke montiert. Fehlt eine geeignete Fläche, ist eine Klemmmarkise die Lösung. Auf Terrassen wird an der Hauswand montiert, idealerweise mit etwa 2,5 Metern Höhe an der Unterkante, damit man auch bei ausgefahrener Markise bequem darunter stehen kann.
Strom für den Motor: Ein Elektromotor braucht eine Zuleitung an der Fassade. Fehlt sie, gibt es Lösungen mit Unterputzkabel durch die Wand oder einen Außenanschluss in der Nähe. Das klären wir beim Aufmaß.
Rollläden und Fenster: Die Markise darf Rollladenkästen, Fensterflügel und Regenrinnen nicht behindern. Bei ausgefahrenen Armen muss genug Platz zu Geländer und Brüstung bleiben.
Neigung, Wind und Regen
Eine Markise ist ein Sonnenschutz, kein Regendach. Leichter Regen perlt bei ausreichender Neigung ab, bei starkem Regen sollte sie eingefahren werden, damit sich kein Wasser im Tuch sammelt.
Die Neigung lässt sich bei den meisten Gelenkarmmarkisen zwischen etwa 5 und 35 Grad einstellen. Für den Wasserablauf sind mindestens 14 Grad sinnvoll. Bei Wind gilt: 3-Meter-Markisen erreichen meist Windwiderstandsklasse 2 nach DIN EN 13561. Bei auffrischendem Wind sollte die Markise trotzdem eingefahren werden. Ein Windsensor nimmt Ihnen das ab.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf?
Die meisten Menschen denken an eine Markise, wenn die ersten heißen Tage kommen. Genau dann sind Hersteller und Monteure am stärksten ausgelastet, und die Lieferzeiten werden länger. Wer im Herbst oder Winter plant und bestellt, hat die Markise zum Saisonstart sicher an der Wand.
In der Nebensaison bleibt außerdem mehr Zeit für Beratung und Stoffauswahl. Viele Fachbetriebe, auch wir, bieten in dieser Zeit Aktionen an. Fragen Sie im Studio nach den aktuellen Konditionen.
So läuft der Kauf bei Markisen Dittmar ab
Von der ersten Anfrage bis zur fertig montierten Markise vergehen je nach Saison einige Wochen. Der Ablauf ist immer gleich.
1. Beratung: Im Studio in Bensheim, Grünstadt oder Speyer sehen Sie Markisen und Stoffe in Originalgröße. Alternativ starten Sie mit unserem Anfrageformular.
2. Aufmaß vor Ort: Wir messen, prüfen Wand und Strom und besprechen Ausfall, Neigung und Ausstattung.
3. Angebot und Fertigung: Sie erhalten ein verbindliches Angebot. Nach Ihrer Zusage wird die Markise auf Maß gefertigt.
4. Montage: Unsere eigenen Monteure setzen die Markise, stellen Neigung und Endlagen ein und erklären Ihnen die Bedienung.
Andere Größen im Vergleich
Ein Meter mehr Breite macht bei Markisen schnell mehrere hundert Euro aus. Wenn Sie zwischen zwei Größen schwanken, hilft der Vergleich:
- Kosten einer elektrischen 4-Meter-Markise
- Kosten einer 5-Meter-Markise mit Montage
- Kosten einer 6-Meter-Markise mit Montage
- Kosten einer Markise mit Montage: alle Bauformen
Haben Sie schon eine Markise und nur der Stoff ist verschlissen? Dann reicht oft ein neuer Bezug für einen Bruchteil des Preises.
Häufig gestellte Fragen
Diese Fragen hören wir in der Beratung zu 3-Meter-Markisen am häufigsten.
Was kostet eine elektrische 3-Meter-Markise mit Montage?
Eine elektrische Halbkassette mit 3 Metern liegt inklusive Montage meist bei 1.000 bis 1.900 Euro, eine Vollkassette bei 1.100 bis 2.200 Euro.
Welcher Ausfall passt zu 3 Metern Breite?
Meist 2 bis 2,5 Meter. Ein größerer Ausfall als die Breite ist bei Gelenkarmmarkisen technisch nicht möglich, weil sich die Arme sonst kreuzen würden.
Reicht bei 3 Metern eine Handkurbel?
Ja, eine 3-Meter-Markise lässt sich gut von Hand bedienen. Ein Motor lohnt sich vor allem bei täglicher Nutzung und in Kombination mit einem Windsensor.
Kann ich eine 3-Meter-Markise auf dem Balkon montieren?
In der Regel ja, an Wand, Decke oder als Klemmmarkise. Bei Mietwohnungen braucht es die Zustimmung des Vermieters, bei Eigentumswohnungen oft die der Eigentümergemeinschaft.
Lässt sich ein Motor später nachrüsten?
Bei vielen Modellen ja. Der Kurbelantrieb wird gegen einen Rohrmotor getauscht, dazu kommt die Stromzuleitung. Günstiger ist es aber, den Motor gleich mitzubestellen. Mehr dazu unter Markise reparieren und umrüsten.
Wie lange hält eine 3-Meter-Markise?
Ein gutes Gestell hält 20 Jahre und länger. Der Stoff hält je nach Qualität und Pflege etwa 8 bis 12 Jahre und kann dann erneuert werden.
Ihr Redakteur: Pascal von Markisen Dittmar
Fazit zu den Kosten einer 3-Meter-Markise
Mit 600 bis 2.200 Euro inklusive Montage ist eine 3-Meter-Markise der günstige Einstieg in echten Sonnenschutz. Den größten Preisunterschied machen Bauform, Motor und Wandaufbau, nicht die Breite. Wer auf Langlebigkeit achtet, wählt eine Kassette und einen guten Acrylstoff. Im Studio in Bensheim, Grünstadt oder Speyer sehen Sie die Modelle in Originalgröße. Oder Sie fordern direkt ein Angebot für Ihre 3-Meter-Markise an.

